Bei unserer traditionsreichen Radl gegen Wadl Veranstaltung am Anninger konnten wir ein ganz besonderes Jubiläum feiern, nämlich den 150. Bewerb.
In den vergangenen 34 Jahren haben insgesamt 2.891 Sportlerinnen und Sportler an diesem einzigartigen Bewerb teilgenommen, bei dem Radfahrer und Läufer gemeinsam den Anninger bezwingen.
Trotz der großen Hitze stellten sich diesmal 65 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Herausforderung. Darunter 48 Radfahrer/Innen (inklusive nicht gewerteter e-Biker) und 17 Läufer/Innen.
Besonders erfreulich war, dass vier von fünf Sportler am Start waren, die bereits beim ersten Bewerb im Jahr 1992 dabei gewesen sind. Ein schönes Zeichen für die langjährige Verbundenheit mit der Veranstaltung.
Beachtlich war, dass die Familie Steindl/Bilek, die mit Eltern, Kindern, Großeltern und Neffe gemeinsam an den Start ging und damit den generationsübergreifenden Charakter der Veranstaltung eindrucksvoll unterstrich. Mona wurde drittbeste Läuferin und war mit 15 Jahren die nun jüngste Läuferin seit Beginn von Radl gegen Wadl.
Sportlich wurden einmal wieder hervorragende Leistungen geboten. Bei den Radfahrerinnen siegte Elisabeth Juran (34:48), bei dem Herrn setzte sich erwartungsgemäß Martin Rauschen (17:05) durch.
Martin möchte in diesem Jahr auch in der Kombinationswertung vorne sein. Bei dieser Wertung wird die Zeit vom Laufen und Radeln in einem Jahr zusammengezählt.
Den Sieg bei den Läufern holte sich Wolfgang Pucher (26:57), Sabine Grafl (32:52) entschied die Damenwertung für sich (32:52).
Die Leistungen aller Siegerinnen und Sieger waren angesichts der heißen Bedingungen besonders beeindruckend.
Im Anschluss an dem Bewerb wurde das Jubiläum mit einem gelungenen Fest im Waldgasthaus Bockerl, mit der Siegerehrung und einer Tombola gebührend gefeiert.
Bei dieser Veranstaltung wurde auch Walter besonders geehrt, der nach unglaublichen 122 Teilnahmen seine aktive Laufbahn bei RgW beendet.
Der große Erfolg der 150. Jubiläumsveranstaltung bestätigt eindrucksvoll die Beliebtheit dieses Formats, das auf Einfachheit, Fairness und Respekt beruht. Deshalb wird die Veranstaltung auch in Zukunft in dieser bewährten Form bestehen bleiben.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre langjährige Treue und ihre Begeisterung, die diese Veranstaltung seit 34 Jahren zu etwas Besonderem machen.
Ein spezieller Dank geht auch an unsere Sponsoren die es möglich machten, qualitativ hochwertige Windjacken zur Verfügung zu stellen. Wer noch Interesse hat, es gibt noch einige Restbestände.
Das RgW Team freut sich bereits auf die nächsten Austragungen am Anninger am 10. September 2026.