Rad'l gegen Wad'l
Bestzeit Herrn Rad: 17:40, Bestzeit Damen Rad: 23:30, Bestzeit Herrn Lauf: 19:54, Bestzeit Damen Lauf: 30:40
der ultimative Event für Bergläufer und Mountainbiker
Radl gegen Wadl 100 / Jubiläumsveranstaltung am 16.06.2016
Man stelle sich einmal die Entfernung von der östlichsten Grenze zur westlichsten Grenze Österreichs vor. Also von Deutsch Jahrndorf im Burgenland bis Bangs im Dreiländereck mit Liechtenstein und der Schweiz.

Das ist ziemlich weit!

Diese Entfernung von rund 570 km haben die 117 StarterInnen bei Rad’l gegen Wad’l 100 zusätzlich zu den rund 44 460 Höhenmeter zurückgelegt.

Die guten äußeren Bedingungen mit leicht bewölktem Himmel, wechselhaften Wind und milden Temperaturen zwischen 22°C und 26°C haben dabei viele (persönliche) Bestzeiten erlaubt.

Bei den Radlerinnen konnte die Bestzeit gleich von zwei Starterinnen - Anna Swoboda und Lisa Ribarich - unterboten werden.



Die Zeit von Martin Rauscher von 18‘21“ war eine Bestätigung seiner aufsteigenden Form über die letzten Bewerbe und auch ein deutliches Hinarbeiten zur Bestmarke von Christopher Schwab aus dem letzten Jahr (17‘45“).



Die übrigen Bestzeiten waren bei RgW 100 nicht in Gefahr. Nach wie vor hält die Lauf-Bestzeit von Susanne Wenger aus dem Jahr 1994. Auch die diesmal schnellsten Damen Ingrid Schwerdtner (36‘15“) und Loes Van Enoo (36‘40“) konnten die Zeit von Susanne Wenger (30‘40“) noch nicht erreichen. Aber da gibt es sicher bald Verbesserungen.


Ebenso bleibt die sensationelle Laufzeit von David Schneider aus dem Jahr 2011 momentan unangetastet. Andreas Eder (29‘11“) sowie Robert Kössler und Peter Hecht (zeitgleich in 30‘31“) sind davon deutlich entfernt.


Die fünf Teilnehmer von Radl gegen Wadl 1 waren beim RgW 100 wieder vollzählig am Start. Sie starteten als eigene Gruppe vor der eigentlichen Veranstaltung.


Dass dieses Jubiläums so gut angenommen wurde, führen wir auf einige besondere Faktoren zurück:

Da ist einmal die besondere Grundstimmung, da es sich dabei um eine Aktivität handelt, bei der jede und jeder einfach mitmachen kann: anmelden und dann gleich laufen bzw. radeln. Zusätzlich konnte man diesmal das neue RgW-Shirt erwerben.

Andererseits haben wir natürlich vorgesorgt. Freunde und Verwandte haben uns bei der Durchführung unterstützt, um die für uns große Anzahl auch bei unvorhergesehenen Ereignissen gut und sicher zu betreuen.

Ein besonderer Dank gilt deshalb: Andreas, Bernhard, Boris, Eva, Franz B., Franz G., Gaby, Hanni, Harald, Helga, Kurt, Robert und Sarah. Und natürlich die Teilnehmer, die einfach und unkompliziert bei dem einen oder anderen Handgriff geholfen haben. Herzlichen Dank!


Apropos Unvorhergesehenes: Eine halbe Stunde vor dem ersten Start um 18 Uhr haben wir erfahren , dass ein großer Holztransporter vom GH. Krauster Linde sich Richtung Tal (Start) auf den Weg machen will. Mit guter Kommunikation und ein wenig vorgezogenen Starts wurde das auch souverän gemeistert und es hat keine Probleme bereitet.

Die Grundelemente unserer einmaligen Sportaktivität wurden für diesen Jubiläumsbewerb ein wenig weiter gesehen: einfach, unkompliziert und fair!

Der übliche Treffpunkt für die eigenhändige Registrierung ist sonst der Prießnitztal-Parkplatz; diesmal war es der Spielplatz neben dem Start beim Schranken. Durch einen Rad’l gegen Wad’l - Banner waren der Platz selbst und die Registrierungsplätze leicht zu erkennen. Auch die neue Fotowand musste nicht extra beworben werden und wurde viel genützt.

Starten sonst alle gemeinsam – Radler und Wadler, gab es diesmal aufgrund der vielen Meldungen fünf Blockstarts. Diese hat Franz mit einer „professionellen“ Startfahne rasch abgewickelt.

Fotografen beim Treffpunkt, am Start, an der Strecke und im Ziel haben das Jubiläum bestens dokumentiert.

Die Jubiläumsfeier war diesmal wieder am Mödlinger Kobenzl. Der schöne Platz im Freien über Mödling und das gute Wetter waren ein feiner Rahmen für eine stimmungsvolle Siegerehrung mit tollen Preisen für die drei Besten jeder Wertung sowie einem Sonderpreis für Kinderwagen-Läufer Thomas mit Noah, eine Teilnehmer-Tombola bei der jeder Anwesende ein Gewinner war und eine spontane Musikeinlage von Maria & Moni.


Herbert Ribarich vom Landesradsportverband Niederösterreich wies auf die Einzigartigkeit von Radl gegen Wadl hin und zollte viel Anerkennung.

Eine Gruppe möchten wir besonders hervorheben, weil wir diese nur sehr selten bemühen: dass sind unsere Förderer und Sponsoren. Sie haben uns durch Sachspenden und Kostenübernahmen ermöglicht, mit Besonderheiten wie Radl-gegen-Wadl-Shirt, Sachpreise und Tombola-Spenden diesem Rad’l gegen Wad’l 100 einen außergewöhnlichen Rahmen zu geben. Die Kostenbeteiligung für die Shirts kam vor eww ag, Ericsson, Dei(Hutchison) und Kapsch.

Die Siegerpreise und Tombola-Spenden kamen von: LAESSIGER (Wein für einen lässigen Event), Hair & Beauty Salon Christine – Breitenfurt, Gigasport, Radsport Kohl, Wienerwaldbiker, Verlag Holinek, Süßes vom Feinsten – Herwig Gasser, Ski- und Sportschule Kreiner, Frisch-Milch Günter Schöny –Breitenfurt, Bikestore, Sport Nora, Freihaus (mtb-slowenien) sowie Pokalspenden von Gerhard Wannenmacher – Vizebürgermeister Mödling.


Auf was wir ganz besonders stolz sind: Rad’l gegen Wad’l gab es nun hundert Mal ohne einer einzigen Verletzung (Patschen und herausgesprungene Ketten zählen nicht als Verletzung, sorry;-). Das führen wir auf die kommunizierten Grundwerte Einfachheit und Fairness zurück.

In diesem Sinne – auf die nächsten 100 RgW.

PS: Am 18. Jänner 2020 gibt es das nächste wirklich runde Jubiläum zu feiern: 10 000 Tage Radl gegen Wadl. Es wäre damit Rad’l gegen Wad’l 118.